Es gibt Städte der Welt, die in den Wintermonaten sehenswerter werden. New York gehört ganz offensichtlich dazu. Auch wenn es sich immer lohnt New York zu besuchen, war der Dezember, der von mir favorisierte Monat für einen Besuch. Die Temperaturen sind zwar nicht immer gemütlich, aber der Zauber von Weihnachten entschädigt das Frösteln um die 0°C schnell. Der Central Park im Schnee, die Dekorationen der Ferienzeit … Ehrlich gesagt, gibt es für mich nur wenige Städte auf der Welt, die diese Zeit so besonders machen wie New York.

Vor der Abreise

Für diejenigen, die es nicht wissen, es ist zwingend notwendig, ein Touristenvisum für die Vereinigten Staaten (ESTA) zu beantragen. Ohne diese elektronische Reisegenehmigung darf man schlicht und ergreifend nicht einreisen. Der Antrag muss mindestens 72 Stunden im Voraus gestellt werden, um sicherzustellen, das Visum rechtzeitig zu bekommen. Diese Genehmigung wird für einen Zeitraum von 2 Jahren ab Einreisetermin ausgestellt.

Rockefeller Center & Empire State Building

Egal zu welcher Zeit man New York nun besucht, es gibt eine lange Liste von zu besuchenden Museen und anderen Sehenswürdigkeiten. Zu meinen Lieblingsplätzen gehörte Top of the Rock Rockefeller Center mit einem atemberaubenden Blick auf den Central Park, New York und das Empire State Building. Besonderheit, wenn man das Rockefeller Center im Winter besucht: Es gibt einen riesigen Weihnachtsbaum und eine Eislaufbahn direkt vor dem Gebäude.

Das Empire State Building haben wir bei Nacht besucht. Erst war ich etwas enttäuscht darüber, dass wir es nicht vor Einbruch der Dunkelheit geschafft hatten, aber nach meinem ersten Blick über die Stadt, war ich mehr als froh. Die vielen Lichter der Stadt ergaben ein ganz besonderes Bild.

Empire State Building

MoMa (Museum of Modern Art)

Das MoMa war unter allen Museen, die wir besucht haben, mein Lieblingsmuseum. Es bietet eine tolle Sammlung moderner Kunst mit Malerei, Fotos und Filmen. Dabei ist es nicht so groß, dass man sich von der Masse erschlagen fühlt. Bei unserem Besuch gab es die Sonderausstellung von Matisse „Cut Outs“, welche sehr interessant war. Auch ein Besuch des Museumsshop ist lohnenswert. Er hat viele außergewöhnliche und originelle Souvenirs im Sortiment.

Brooklynbridge

Auch wenn es ein paar Minuten dauert, lohnt es sich auf jeden Fall die Brooklyn Bridge zu Fuß zu überqueren. Dadurch, dass der Weg für die Fußgänger und Radfahrer separat in der Mitte angelegt ist, stören die vielen Autos überhaupt nicht. Uns hat es so gut gefallen, auf die Skyline Manhattans zuzulaufen, dass wir es einmal bei (glücklicherweise) strahlendem Sonnenschein und einmal bei Nacht machten.

Guggenheim Musem

Man fährt mit dem Aufzug in den obersten Stock des futuristischen Gebäude und schlendert dann entlang der Kunstwerke den spiralförmigen Weg wieder nach unten. Definitiv mal was anderes und schon das Gebäude selbst ist Kunst. Uns bot es nebenbei Zuflucht bei ungemütlichem Schneefall.

Guggenheim

Broadway Musical

Unabhängig von der Jahreszeit, bleibt eine Broadway-Show ein Muss während eines Aufenthalts in New York. Der Preise für die Broadway-Shows waren unterschiedlich: ich habe Preise von 20$ bis weit über 100§ gefunden. Letztendlich haben wir uns für das am längsten am Broadway gespielte Musical, Chicago, für rund 50$ pro Karte entschieden. Und wir wurden nicht enttäuscht. Das Schauspiel, der Gesang, die Tanzeinlagen, die Reaktionen des Publikums, es war alles genau so, wie ich es mir vorgestellt hatte und wie man es aus dem TV kennt.

American Museum of Natural History

Das amerikanische Museum der Naturgeschichte scheint dem Film „Nachts im Museum“ zu entspringen und verleiht etwas Magisches mit seinen riesigen Skeletten von Dinosauriern und Co. . Man sollte definitiv genug Zeit einplanen und auch dauert es einen Moment, bis man sich in dem großen Gebäude zurecht findet.

Times Square

Obwohl man im Grunde nur dasteht und sich die riesigen, in allen Farben leuchtenden Reklametafeln anschaut, ist es wahnsinnig beeindruckend. Die berühmte Straßenkreuzung hat eine gigantische Wirkung und man weiß gar nicht, wohin man zuerst schauen soll. Auch, wenn die Stadt sicher schönerer Plätze zu bieten hat, verdient der Times Square einen Besuch.

National September 11 Memorial and Museum

Das National September 11 Memorial and Museum war die ergreifendste und gleichzeitig eine der beeindruckendsten Stationen unseres New York Trips. Wirklich pietätvoll und weniger typisch amerikanisch, ist, sowohl das Monument als solches, als auch das dazugehörige Museum gut gelungen und umgesetzt.

Besondere Aktivitäten

Helikopter-Rundflug

In New York ist es leicht, originelle Dinge zu tun, beginnend mit … einem Helikopter-Rundflug. Der Spaß kostet leider $ 150 pro Person für 15 Minuten. Trotzdem lohnt sich das Geld. Die Sicht über Manhattan aus dem Helikopter ist einzigartig. Und einen besseren Ort als New York für solch einen Flug gibt es wohl auch kaum. Unser Flug war um 16:30 Uhr, als gerade die Sonne unterging und so gab es eine schöne Reflexion über der Skyline und unvergessliche Bilder.

Manhattan Helikopter

Eislaufen

Für diejenigen, die gerne Eislaufen, gibt es mehrere Möglichkeiten in New York. Eine Bahn befindet sich wie bereits erwähnt am Fuße des Rockefeller Centers. Daneben gibt es noch eine kleinere Bahn im Flatiron District auf dem Union Square neben einem kleinen Weihnachtsmarkt mit vielen handgemachten Schätzen. Und als letzte Möglichkeit, die wahrscheinliche bekannteste Eisbahn im Central Park.

Centerpark

How I met your mother-Bar: Mc Gee’s Pub

Alle Fans von How I Met Your Mother sollten die Bar in New York, welche die Schöpfer der Serie inspiriert hat, besuchen. Mit dem süßen Namen Mc Gee’s Pub (240 West 55th StreetNew York City, NY 10019-5201 (Manhattan)) hat der Pub eine nette Atmosphäre und es besteht eine gewisse Ähnlichkeit zur berühmten Mc Larens Bar aus der Serie. Auch das Essen war sein Geld wert.

McGee's