Die drittgrößte Stadt Frankreichs entwickelt sich in vielen Bereichen, natürlich auch im Touristischen. Gegründet als die Hauptstadt Galliens, hat Lyon heute viel zu bieten. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten, ihr Dasein als kulinarische Hauptstadt Frankreichs und einige Aktivitäten, wie das Festival of Lights, welches jedes Jahr Millionen von Besuchern anlockt, machen einen Besuch lohnenswert.

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Sehenswürdigkeiten in Lyon

Nach Lyon kommt man mit dem Auto, Flugzeug oder Zug. Innerhalb Lyons bewegt man sich unproblematisch mit der U-Bahn. Diese bringt einen fast überall hin. Auch sehr beliebt ist es, eines der zahlreich zur Verfügung stehenden Fahrräder zu mieten und auf diesem Wege Lyon zu erkunden. Zurück zum Wichtigsten: Was treibt man so in Lyon?

Le Parc de la Tête d’Or

Generell gefallen mir gerade die Parks und Grünflächen in Städten sehr. Mit dieser Vorliebe war ich in Lyon super aufgehoben. Ich habe mir vorher sagen lassen, Le Parc de la Tête d’Or sei einer der schönsten Parks Frankreichs. Also war er einer der ersten Anlaufpunkte für mich. Neben der Möglichkeit zu ausgedehnten Spaziergängen, Joggingrunden und in der Sonne fläzen, bietet der Park noch ein kleines Highlight – und zwar befindet sich inmitten des Parks ein kostenloser Zoo. Dort kann man Giraffen, Zebras, Flamingos usw. beobachten und das ohne einen Cent dafür zahlen zu müssen. Der über 100 Hektar große Park lohnt sich also für Jung und Alt.

Aussichtspunkt Fourvière

Über der Altstadt Lyons befindet sich der Hügel Fourvière, von welchem man eine traumhafte Aussicht über ganz Lyon genießen kann. Man kann den Gipfel entweder zu Fuß erklimmen oder mit einer Seilbahn fahren. Der Weg lohnt sich vor allem in den Abendstunden, wenn die Stadt ins Abendrot getaucht ist. Daneben kann man sich auf dem Hügel noch die Basilika Notre-Dame de Fourvière oder den Tour métallique de Fourvière (Metallturm) anschauen, welche beide auch als Wahrzeichen der Stadt gelten.

Auf dem Rückweg nach unten lohnt sich der Besuch der sich dort befindlichen römischen Ruinen mit dem dazugehörigen Museum. Diese sind in einem guten Zustand und liegen ja sowieso auf dem Weg ;-).

Traboules der Altstadt von Lyon

Um zum schönsten Teil zu gekommen: Die Altstadt Lyons. Hier befinden sich zahlreiche Schätze. Neben dem alten Kopfsteinpflaster, den kleinen verwinkelten Gassen und den vielen, der Renaissance entstammenden Gebäude, gibt es die sogenannten Traboules. Dies sind kleine Geheimgänge, welche die einzelnen Gassen miteinander verbinden. Hinter jeder Tür, könnte sich ein solcher Gang verstecken. Es lohnt sich eine Führung zu buchen, um kein Geheimnis zu verpassen und noch etwas mehr über die Geschichte und Architektur der Stadt zu erfahren. Die Kathedrale Saint-Jean ist hier definitiv auch noch ein Muss.

Vieux Lyon

Presqu’île (Halbinsel)

Die Presqu’île ist das Herz Lyons. Sie befindet sich zwischen den Flüssen Saône und Rhône. Mit dem Place Bellecour und dem schönen Brunnen ist dieser Bereich auf jeden Fall auch seinen Besuch wert. Wie ich von unserer Fahrradrikscha-Fahrerin, einer jungen Studentin erfahren habe, wurde der Brunnen ursprünglich für Bordeaux gebaut. Der Stadt fehlte dann allerdings das nötige Geld zum Kauf und so sprang Lyon als Käufer ein.

Kleines Viertel Croix-Rousse

Als Hipsterviertel bekannt ist der Stadtteil Croix-Rousse, welches vor allem für die Seidenproduktion berühmt ist. Hier findet man zwischen vielen kleinen Luxusboutiquen, altem Handwerk und Restaurants viel französisches Flair.

Malereien an den Fassaden Lyons

Eine letzte Besonderheit hat Lyon noch zu bieten. Und zwar um die 180 bemalten Fassaden. Die seit 1978 aktive Künstlergruppe Cité de la Création macht die Stadt mit ihrer Kunst zu einer großen Galerie.

Alors, à bientôt!