Peru ist ein extrem vielseitiges Land. Es bietet die Berge mit einigen tausend Hähenmetern, wunderschöne Strände und Küstenabschnitte, den aufregenden Dschungel und Wüstenlandschaften wie Paracas. Neben den Highlights wie dem Weltwunder Machu Picchu oder der Hauptstadt Lima, gibt es auch in der Wüste einiges zu sehen, zu entdecken und zu erleben.

Meine liebsten Sehenswürdigkeiten in Paracas

Islas Ballestas

Die Islas Ballestas sind eine kleine Inselgruppe vor der Paracas-Halbinsel an der Küste des Pazifischen Ozeans. Mit kleinen offenen Schnellbooten fährt man von der gemütlichen Hafenpromenade aus zu den Inseln, auf denen früher Guano abgebaut wurde. Heute sind sie eines der größten Meeresnaturschutzgebiete Südamerikas.

Paracas

In ihrem natürlichen Lebensraum sind hier (Humbodlt-)Pinguine, Robben, Seelöwen und mehr als 100 unterschiedliche Vogelarten, wie Kormorane, Blaufußtölpel oder Pelikane zu beobachten. Außerdem kann man mit etwas Glück den ein oder anderen Delfin antreffen. Wir hatten das Glück, ein Delfinpärchen auf dem Rückweg zu entdecken. Für mich persönlich reichte die Aufzählung der Tiere, die wir antreffen würden, um diese Sehenswürdigkeit in Caracas für mich interessant zu machen.

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Die gesamte Tour dauert in etwa 2 Stunden. Die Fahrtzeit zu den Inseln und zurück beträgt 30 Minuten, eine Stunde umkreist das Boot die kleinen Inseln. Auf dem Weg zu den Inseln stoppt das Boot außerdem am Candelabro, eine seit Jahrhunderten erhalten gebliebene Felszeichnung, ähnlich den Nazca-Linien, über deren Bedeutung man sich bis heute nicht schlüssig ist.

© tortajadanieto.com

© tortajadanieto.com

Der Preis für die Fahrt inklusive englischsprachigem Guide beläuft sich auf etwa 40 Nuevo Soles.

Reserva Nacional De Paracas

Das Schutzgebiet ist eine riesige Wüstenlandschaft mit Dünen, Fossilien, beeindruckenden Stränden und Salzadern. Als Besonderheit ist definitiv der rote Strand zu erwähnen. Der Eintritt in den Park beträgt 10 Nuevo Soles. Es besteht die Möglichkeit die Landschaft zu Fuß, mit eigenem Verkehrsmittel oder mit einem Guide per Bus- oder Quadtour zu erkunden. Die Fahrt mit dem Quad ist auf jeden Fall zu empfehlen und macht unendlich viel Spaß. Für 3 Stunden inklusive Guide, Eintritt in den Park und einem gratis Pisco Sour pro Person beim Lunch, zahlten wir 100 Soles pro Person. Man bekommt nicht viel von den anderen Besuchern mit und kann sich ungestört von der Landschaft faszinieren lassen.

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Besonders beeindruckend ist der tiefblaue Pazifik als farblicher Kontrast zu den Braun-, Gelb-, Schwarz- und Rottönen der Wüste.

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Am Ende einer der Buchten befindet sich ein kleines Fischerdorf mit einigen wenigen Restaurants, sowie sanitären Anlagen. Die Preise in den Restaurants sind vergleichsweise leider völlig überteuert, aber dennoch lohnt es sich dort zu essen. Man kann beobachten wie in regelmäßigen Abständen Fischerboote dort Halt machen, um den fangfrischen Fisch abzuliefern. Dementsprechend frisch wird dieser dann auch zubereitet und serviert.


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